Alfons Adam: Warum man Norbert Hofer wählen muss

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Foto: FPÖ - Pressefoto
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Van der Bellen verhindern! – Doch das ist nicht der einzige Grund, Norbert Hofer zu wählen

Vom sowjetischen Kommissar für Erziehung Anatoli Lunacharski (verstorben 1933) ist
folgende Äußerung überliefert: „Unsere Aufgabe ist die Zerstörung der Familie und die
Ablösung der Frau von der Erziehung ihrer Kinder. Wenn wir in unseren
Gemeinschaftshäusern gut vorbereitete Abteilungen für Kinder organisiert haben, ergibt es
sich zweifellos, dass die Eltern ihre Kinder von allein dorthin senden werden, wo sie durch
medizinisch und pädagogisch qualifiziertes Personal überwacht sind. Dadurch werden
zweifellos Ausdrücke wie „meine Eltern“ oder „unsere Kinder“ immer weniger gebraucht
werden und durch Begriffe wie die Alten, die Kinder, die Säuglinge ersetzt werden.“

Mit demselben Inhalt und der identen Zielsetzung könnte dieses Programm (sprich „Gender-
Mainstreaming“) von einem EU-Kommissar stammen oder einer Entschließung oder
Richtlinie des Europäischen Parlaments entnommen sein. Das sind letztlich die Ziele aller
Anhänger der Gender-Ideologie, auch wenn deren Sprache gefälliger und nicht so offen ist.
Diese Ideologie wird nicht nur von der SPÖ-ÖVP-Einheitspartei und von den NEOS
vertreten, sie hat ihre (etwas getarnten) Anhänger auch in der Kirche. Besonders aktive

Vertreter dieser menschenfeindlichen und insbesondere dem christlichen Glauben
widerstreitenden Ziele sind DIE GRÜNEN. Dazu passend das folgende Zitat einer Äußerung
des „Erziehungswissenschaftlers“ Hans-Jochen Gamm: „Wir brauchen die sexuelle
Stimulierung der Schüler, um die sozialistische Umstrukturierung der Gesellschaft
durchzuführen… Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig, die
Zerstörung der Scham bewirkt die Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität
und Missachtung der Persönlichkeit der Mitmenschen.“ (Kritische Schule, Eine Streitschrift
für die Emanzipation von Lehrern und Schülern,1970).

Diese kommunistischen Zielsetzungen sind bei uns weitgehend verwirklicht. Einige
Beispiele: Beseitigung der Begriffe Vater und Mutter in amtlichen Dokumenten; staatliche
Förderung der Kinderkrippen und Benachteiligung der Mütter, die sich selbst um ihre Kinder
kümmern wollen; Homo-Ehe; Adoption durch homosexuelle Paare; Förderung der
Masturbation und Kuschelecken für Doktorspiele im Kindergarten; Anleitung zu Anal- und
Oralsex für Volksschulkinder. Für alle diese Abscheulichkeiten steht Alexander van der
Bellen als ehemaliger Grünen-Chef höchstpersönlich ein, auch wenn er dies in den
nächsten Wochen nicht wahrhaben will und zwei Mal am Tag „Kreide frisst“.

Allgemein bekannt ist die Einstellung der Grünen zum Lebensschutz. Wenn sie die
Abtreibung auf Krankenschein verlangen, dann kann man das nur so deuten, dass sie den
Massenmord an den ungeborenen Kindern und damit den Selbstmord des eigenen Volkes
noch fördern wollen. Wie sehr muss man die Menschen hassen, um ihnen all das anzutun:
Grausames Töten der ungeborenen Kinder, Zerstörung der Familien, Kindern die Unschuld
und damit die Kindheit rauben. Es liegt in der Logik des Bösen, dass man den Menschen
durch „Multi-Kulti“ die Heimat nimmt, durch Parallel-Gesellschaften die Ordnung und innere
Sicherheit gefährdet und den Patriotismus lächerlich macht. Und da sind wir bei den
„offenen Grenzen“, für die Van der Bellen eintritt, also für die Masseneinwanderung
von vornehmlich muslimischen Menschen. Eine Völkerwanderung ist immer ein
feindlicher Akt, weil die Invasoren ja nicht in menschenleere Räume eindringen. Es war
immer schon das Bestreben der Marxisten, die überkommene Werteordnung, insbesondere
die christliche, zu zerstören und sie sind dabei vor Massenmorden am eigenen Volk wie etwa
in der Ukraine oder während der chinesischen Kulturrevolution nicht zurückgeschreckt. Nun
haben sie eine neue Methode entdeckt, der man sogar ein humanitäres und christliches
Mäntelchen umhängen kann, nämlich die „Willkommenskultur“. Den Verantwortlichen für
diese sogenannte Willkommenskultur kann man die hehre Gesinnung deshalb nicht
abnehmen, weil mit einem Bruchteil des Geldes, welches unser Staat für die „Asylanten“
aufwendet, vor Ort in deren Heimatländern besser und mehr geholfen werden könnte. Die
Erklärung ist, dass die Destabilisierung Europas planmäßig angestrebt, also erwünscht ist.

Hintergrund ist wie gesagt der Hass auf das eigene Volk. In ihrem Hass stört es die
marxistisch geprägten Linken aller Schattierungen nicht, dass die christliche Kultur und
Zivilisation Europas (auch Wirtschaft und Wohlstand) durch die bewusst geförderte
Islamisierung gefährdet werden. Und für all das steht der Name Alexander van der Bellen,
dessen Wahl zum Bundespräsidenten ein großes Unglück für Österreich wäre.

Die bewusst herbeigeführten oder selbst verschuldeten Krisen machen verständlicherweise
Angst wie ein Menetekel an der Wand: Finanzen, „Flüchtlinge“, Arbeitslosigkeit, Pensionen,
innere und äußere Sicherheit. Wer kann da einen Bundespräsidenten wollen, der alles
zudecken muss, wofür er immer eingestanden ist? Die verfassungsmäßigen Kompetenzen
eines Bundespräsidenten mögen in geordneten Zeiten keine große praktische Bedeutung
haben, in einer Krise aber sieht das ganz anders aus. Es gibt also eine Reihe von Gründen,
Van der Bellen zu verhindern und schon deshalb Norbert Hofer zu wählen.

Für kinderliebende Menschen, denen die Familie am Herzen liegt, für echte Christen und
Patrioten, die ihre Heimat wirklich lieben, gibt es darüber hinaus genügend positive Gründe,
Norbert Hofer zu wählen. Hofer war schon unter den Kandidaten des ersten
Wahldurchganges derjenige, der den Lebensschützern am nächsten steht. Als Abgeordneter
zum Nationalrat hat er einige Initiativen zum Lebensschutz gesetzt, die aber ohne Mehrheit
geblieben sind. Er hat mit seiner FPÖ gegen das Fortpflanzungsmedizingesetz gestimmt,
gegen welches nur noch Team-Stronach-Abgeordnete eingetreten sind, während die
angeblich christliche ÖVP fast geschlossen dafür gestimmt hat. Norbert Hofer tritt offen
gegen die Gender-Ideologie ein, ist also ein Gesinnungsfreund, was die echte Familie
betrifft, und er ist gegen die Islamisierung Österreichs und Europas. Freunde von der
Plattform Leben Vorarlberg berichten von einer intensiven Zusammenarbeit in der
wichtigen Lebensschutzfrage der Präimplantationsdiagnostik. Auch wenn der
Bundespräsident keine Gesetzgebungskompetenz hat, wäre es eine Ermutigung, einen
Gesinnungsfreund im höchsten Staatsamt zu wissen. Sollte aber eine Finanz- und
Wirtschaftskrise ausbrechen und/oder die Willkommenskultur zu bürgerkriegsähnlichen
Zuständen führen, dann wäre unserem Land bestens gedient mit einem Bundespräsidenten,
der klare und richtige Standpunkte vertritt und von dem wir aufgrund seines Charakters und
Intelligenz einen situationsentsprechenden Einsatz erwarten dürfen. Und noch etwas ganz
Entscheidendes: Norbert Hofer ist bekennender Christ. Er ist Ehrenritter des St. Georgs-
Ordens, dessen Großmeister Karl von Habsburg ist.

Wir haben die Wahl zwischen einem ehemaligen Chef der marxistischen und antichristlichen
GRÜNEN und einem FPÖ-Kandidaten, der voll mit dem christlichen Glauben kompatible
politische Inhalte vertritt. Gegen ihn wird sicher noch eine Schmutzkübelkampagne gestartet,
an der Van der Bellen natürlich völlig unbeteiligt sein wird. Ganz sicher wird die „Nazi-Keule“
geschwungen, auf die leider noch immer viele hereinfallen. Otto von Habsburg meinte
immer, die braunen Gespenster dürften deshalb nicht sterben, damit man nicht sieht, was die
roten Teufel alles so anstellen. Es scheint manchen peinlich zu sein, dass fast nur mehr
FPÖ-Politiker christliche Standpunkte vertreten. Diese auf dem linken Auge blinden Christen
dürften auch nicht ganz bibelfest sein. (Vgl. Mk. 9, 40; Lk. 9, 50).

Dr. Alfons Adam

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