Die erste PEGIDA Demo in Österreich – Ein Rückblick

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PEGIDA Wien am 2. Februar 2015
PEGIDA Wien am 2. Februar 2015

Die erste PEGIDA Demo in Österreich war bis dato die größte patriotische Kundgebung in der Alpenrepublik. Mindestens 1.000, wenn nicht gar 1.500 oder mehr Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Sprecher von PEGIDA Österreich und Verantwortlicher bei der Demo war damals Georg Immanuel Nagel, der nunmehrige Obmann des Vereins OKZIDENT.

Im Vorfeld der Demo wurde natürlich aufs übelste aufgehetzt und alles dafür getan, um anarchistische Gewalttäter, aus aller Herren Länder, heran zu karren. Wie ein höherer Polizeibeamter unter der Hand erklärte, gab es „von ganz oben“ den Befehl, etwaige Blockaden und illegale Aufläufe auf gar keinen Fall aufzulösen. Etwa 200 Kriminelle vom Schwarzen Block konnten also, ohne irgendein Gegenwirken der Polizei, so tun, als würden sie die angemeldete Demonstrationsroute blockieren. In Wahrheit erfolgte die Blockade jedoch durch Polizeibeamte, die auch alle Ausweichrouten gesperrt hatten. Hier liegt ganz klar Amtsmissbrauch vor. Die Versammlungsleiter wurden von der Polizei mit fadenscheinigen Begründungen hingehalten. Zuerst hieß es, man könne leider nicht Recht und Gesetz durchsetzen, denn hinter den lediglich 200 Blockierern würden angeblich noch abertausende andere Radaubrüder warten. Nach dem Vorschlag einen anderen Weg einzuschlagen hieß es, man würde dafür Beamte organisieren, doch das würde noch dauern. De facto war es dann so, daß die Polizei in Wahrheit nicht das allergeringste unternahm. Es war vollkommen klar, daß die rot-grüne Stadtregierung, wie üblich, bewusst linke Schläger-Truppen gegen das eigene Volk einsetzte und die Ordnungskräfte zum Zuschauen verdammte. Bei zahlreichen Polizisten gab es hierzu erstaunlich offene Worte. Viele versicherten uns, daß sie gerne ihre Arbeit machen, und unsere friedliche Kundgebung ermöglichen wollten, doch das sei politisch einfach nicht gewollt.

Die Stimmung wurde durch dieses Hinhalten freilich immer geladener, vor allem da es weiterhin Provokationen und Übergriffe von linker Seite gab. Als dann ein ziemliches Gedränge entstand und klar war, daß wir die ganze Nacht hier weiter stehen würden, weil die Polizei einfach nicht eingreifen wird, wurde von unserer Seite beschlossen, die Kundgebung für beendigt zu erklären. Erst als sich die PEGIDA-Aktivisten großteils bereits auf den Heimweg gemacht hatten, wurde auf einmal das Unmögliche möglich. Dieselben Beamten die vorher Stunden lang tatenlos herumstanden, fingen auf einmal an die Anarchos einzukesseln und ihre Blockade aufzulösen. Es wäre also bereits die ganze Zeit mit Leichtigkeit möglich gewesen. Die Polizei sagte uns, dass es hier heute sehr viele Anzeigen geben werde.

Nun kommt jedoch erst die größte Farce des Abends. Auf der Freyung standen nur noch einige Passanten sowie eine Gruppe an Journalisten. Letztere hörten dem Interview mit einem Polizeisprecher zu. Währenddessen wurde ein Polizeikessel um das Häufchen zugezogen. Wer sich zufällig innerhalb des Kessels befand wurde angezeigt, inklusive aller Journalisten. Der Polizeisprecher verkündete darauf hin, aus dem Inneren des Kessels, dass es auf beiden Seiten Anzeigen gegeben hätte. Während ich auf die Befreiung der Gefangenen wartete, sprach ich darüber mit einem Polizei-Offizier. Völlig zerknirscht erklärt er mir, dass es, wieder „von ganz oben“, den Befehl gegeben habe, auch auf unserer Seite Menschen einzukesseln, damit man nach außen hin die Tatsache verdrehen kann, dass die Gewalttäter primär bei der Gegendemo zu finden waren.

Wie üblich versuchte man dann unseren friedlichen Bürgerprotest durch eine einseitige Berichterstattung zu diskreditieren. Die linken Sittenwächter wollten überall „Hitlergrüße“ und schlimmeres gesehen haben. Wenn so etwas tatsächlich vereinzelt vorgekommen ist, so distanzieren wir uns ganz klar von solch einem Verhalten und fordern die Behörden natürlich auf, die Täter dafür zu belangen. Von Seiten der Veranstalter wurden ganz klare Regeln vorgegeben, an die sich der Großteil der Demonstranten auch gehalten hat. Wie auch immer, echte Beweise für diese Behauptungen oder gar Gerichtsurteile gibt es bis heute nicht. Leider ist es bei einer Großveranstaltung kaum möglich zu verhindern, dass sich einzelne Provokateure in die Menge mischen. Es ist offensichtlich, dass teilweise vermummten Provokateure von der Gegenseite hineingeschmuggelt wurden. Unsere Ordner waren bemüht, in Zusammenarbeit mit der Polizei, eine friedliche und ordentliche Veranstaltung abzuhalten, was überwiegend auch gelungen ist.

Insgesamt war die Demo vor allem eine metapolitische Zeitenwende. Wir haben gezeigt, dass es auch in Östereich möglich ist breite Volksschichten zu mobilisieren. Das Ziel der linken Hetzer und Gewalttäter wurde nicht erreicht. PEGIDA konnte nicht verhindert werden. Seit der ersten großen Demo gibt es regelmäßig zahlreiche Kundgebungen von verschiedenen Gruppen in allen Bundesländern. Überall gibt es patriotischen Protest auf der Straße. Die „Antifa“ befindet sich meistens in der Unterzahl oder kann sogar gar nicht mehr als winzige Grüppchen mobilisieren, so dass man klar sagen kann, dass sich die Protestbewegung auch in Österreich voll etabliert hat. Diese Bewegung wird so schnell niemand mehr aufhalten.

Berichte:

PEGIDA-Teilnehmer in Wien und die „Lügenpresse“ (kreuz-net.info)

Pegida in Österreich: Fürst Metternich und die Zensur sind zurückgekehrt (katholisches.info)

Alfons Adam: Die Lügenpresse und Pegida in Wien (gloria.tv)

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